Die Hände frei haben beim Klettern – mit einem Trinkrucksack

Beim Klettern ist es meist hilfreich, wenn beide Hände an der Wand bleiben dürfen. Trinkrucksäcke oder Trinksysteme kommen beim Klettern weniger im Klettergarten zu tragen, als in Mehrseillängenrouten an hohen Wänden oder im Gebirge. Mit Trinkrucksack klettern erleichtert das Handling hier ungemein, da nichts aus dem Rucksack genommen werden muss zum Trinken und die Gefahr eines Absturzes so quasi ausgeschlossen ist (wer schon einmal seiner Sigg-Flasche nachgeschaut hat, wie sie sich in die Tiefe verabschiedet, der weiß wovon ich rede). Zudem lässt sich in einem Trinkrucksack viel mehr Wasser bequem tragen, als dies bei Flaschen der Fall ist.

Welcher Trinkrucksack beim Klettern für den Vorsteiger

Der Vorsteiger in langen Routen möchte so wenig wie möglich Gepäck dabei haben und sich so frei wie möglich bewegen können, trotz Rucksacks. Trotzdem ist es für den Vorsteiger angenehm, wenn er seine eigene Wasserreserve dabei hat. Dabei ist aber keine große Menge vonnöten. Wichtiger als die Größe der Trinkblase, sind das Gewicht des Trinkrucksacks und das Verhalten des Rucksacks beim Klettern.
Der Trinkrucksack darf nicht beim Klettern behindern. Er sollte also ausreichend Bewegungsfreiheit in den Schultern bieten, nicht über den Rücken herausragen und über dem Hüftgurt sitzen, damit alles Material am Klettergurt ohne Probleme erreicht werden kann. Zudem sollte der Trinkrucksack gut fixiert werden können, also bei Seitwärtsbewegungen nicht baumeln. Es sollte also ein hochwertiger, leichter Trinkrucksack eines Markenherstellers zum Einsatz kommen, der auch robust sein muss, um den Felskontakt beim Klettern auf lange Sicht durchzuhalten. Osprey hat da zum Beispiel sehr kleine Trinkrucksäcke im Angebot.

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Welcher Trinkrucksack kommt beim Klettern zum Einsatz – Nachsteiger

Der Nachsteiger muss die größeren Wasserreserven mittragen, die je nach Tour für den ganzen Tag oder sogar mehrere Tage reichen müssen (der Vorrat für mehrere Tage wird natürlich nicht mehr allein im Trinkrucksack oder im Trinksystem befördert, sondern in extra Packtaschen). Da der Nachsteiger oft auch noch andere Dinge im Rucksack transportiert, empfiehlt sich hier entweder ein größerer Trinkrucksack in Daypack-Größe, von Camelbak oder Inov zum Beispiel, oder ein Trinksystem, das in einen Kletterrucksack bzw. Sport- oder Trekkingrucksack integriert wird. So ein Trinksystem lässt sich heute in jedem hochwertigen Rucksack integrieren und wird von einer Reihe von Herstellern angeboten, wie Platypus, Camelbak, MSR.

Pflege des Trinkrucksacks

Wie immer gilt: Um das Wasser aus dem Trinkrucksack möglichst lange genießen zu können, darf die regelmäßige Reinigung nicht vernachlässigt werden.

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