Mit Trinkrucksack auf Mountainbike Tour

Mit Mountainbike und Trinkrucksack auf Tour

Mit dem Trinkrucksack auf dem MountainbikeIch selbst bin durch das Mountainbiken zum Trinkrucksack gekommen. Ich habe ihn auf längeren Touren immer dabei und schätze die Möglichkeit komfortabel wärend der Fahrt zu trinken. Des Weiteren nutze ich den zusätzlichen Stauraum, um wichtiges Equipment und Werkzeug mitzunehmen.

Was sollte man nun also bei der Auswahl des Trinkrucksacks beachten? Ich teile das ganze mal in drei Faktoren ein: Qualität, Größe und Ausstattung in Abhängigkeit vom Einsatzgebiet.

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Qualität des Trinkrucksacks

Hier solltest Du definitiv nicht sparen und lieber zu einem qualitativ hochwertigem Model z.B. von Deuter oder Camelbak greifen. Nichts ist schlimmer, als ein undichter Trickrucksack, ein tropfendes Mundstück oder ein vollgeschwitzter Rücken. Alleine die Systeme zur Rückenentlüftung wären den Mehrpreis schon wert, von der besseren Qualität und sonstigen Innovationen mal ganz abgesehen. Forschung, Tests und Weiterentwicklung sind natürlich teuer und diese zusätzlichen Kosten müssen natürlich an den Kunden weitergegeben werden. Aber wie heißt es so schön: Wer billig kauf, kauft zwei mal. Ich selbst habe diesen Fehler nicht gemacht, lese aber immer wieder in Foren darüber, wie Leute über ihre vermeintlichen Schnäppchen vom Discounter klagen. Diese Erfahrung solltest Du Dir ersparen und lieber gleich einen vernünftigen Trinkrucksack kaufen.

Größe des Trinkrucksacks

Deuter Exp 12 TrinkrucksackWas ist die richtige Größe eines Trinkrucksacks? Pauschal kann man das nicht sagen, sondern muss es vom Einsatzgebiet abhängig machen. Im Allgemeinen gilt aber die Devise: So groß wie nötig und so klein wie möglich. Je länger man unterwegs ist, desto größer sollte natürlich auch der Stauraum und das Flüssigkeitsvolumen sein. Ich fahre meist Mountainbike Touren bis zu fünf Stunden und komme mit meinem Deuter Exp 12* mit 10+2 Litern Stauraum gut zurecht. Im Zweifel habe ich die Möglichkeit den Rucksack über einen Reißverschluss auf 12 Liter Stauraum zu vergrößern, wovon ich oft gebrauch mache, wenn ich ihn außerhalb des Mountainbikens, z.B. als Handgepack bei Reisen nutze. Für Tagestouren sollte man sich also in dem Bereich 10 bis 15 Liter umsehen.
Wer Mehrtagestouren fahren möchte und dementsprechend einiges mehr mitnehmen muss, wie Kleidung und Hygieneartikel, der ist mit einem Rucksack um die 25 bis 30 Liter gut beraten.
Und zu guter letzt die Mountainbiker, die eher sportlich unterwegs sind und um jedes Gramm hart feilschen. Diese sollten natürlich, ebenso wie die Läufer, auf Stauraum weitestgehend verzichten und zu einem reinen Trinkrucksack greifen. Diese bestehen im Wesentlichen nur aus der Trinkblase, bieten aber meist noch kleine Fächer, um zumindest ein Multitool und ein paar Flicken mitzunehmen.

Welche Ausstattung sollte der Mountainbike Trinkrucksack haben?

Was sollte der Trinkrucksack für den Mountainbiker für Ausstattungsmerkmale haben. Zum einen natürlich die oben erwähnte Qualität. Gerade im Mountainbikebereich wird der Rucksack oft dreckig, oder schlägt gegen Äste, Felsen usw. und sollte dann nicht direkt hinüber sein. Also noch mal der Aufruf: Kauf lieber etwas teurer, dafür Qualität!
Viele Rucksäcke verfügen über eine extra Netz für den Helm, dass man in einem kleinen Fach verschwinden lassen kann. Das ist ganz praktisch, aber wirklich oft nutze ich das nicht. Für Leute, die lange Strecken bergauf fahren und dabei den Helm nicht tragen wollen ist das aber ein sinnvolles Feature, da der Helm so gut verstaut werden kann, ohne das er durch die Gegend schwingt.
Ein weiteres Feature ist ein eingenähtes Fach für eine kleine Luftpumpe. So wandert sie nicht durch den Rucksack und man weiß wo sie zu finden ist, ohne, dass man alles rausräumen muss. Gleiches gilt für zusätzliche Fächer – am besten mit Reißverschluss. Das hilft, seine Sachen zu organisieren und man hat immer alles schnell zur Hand.
Was der Trinkrucksack auf jeden Fall haben sollte, ist ein Raincover. Die Rucksäcke sind zwar aus Stoffen, die leichten Regen erst mal abhalten, aber mit der Zeit weichen sie auch durch. Deshalb macht ein Raincover absolut Sinn, da es den Inhalt trocken hält und den Rucksack vor starker Verschmutzung durch hochfliegenden Schlamm schützt. Ein Raincover gibt es auch als Zubehör, falls man sich doch für einen Trinkrucksack ohne entscheiden sollte.

Es gibt seit einiger Zeit extra Trinkrucksäcke mit Protektoren für Freerider, Downhiller und andere Sportler, die sich öfter mit der Schwerkraft anlegen. Diese verfügen über ein zusätzliches Schild, dass den Rücken bei Stürzen schützt. Auch Mountainbike Tourenfahrer können natürlich mal unglücklich fallen, also im Grunde auch für diese durchaus eine Überlegung wert, den Mehrpreis für den Protektor zu investieren. Hier mal drei Modelle von Deuter, EVOC und Großglockner. Das letzte Modell ist interessant, da das Rückenschild modular mit verschiedenen Aufsätzen erweitert werden kann. Man kann also eine 3 Liter Trinkblase draufklippen, wenns mal nur berg ab geht, oder einen 17 Liter Tourenaufsatz, wenns eine weitere Tour werden soll. Auf jeden Fall ein interessantes System.

Auf der Mountainbike Tour sollte ebenfalls kein Fahrrad Navi fehlen. Alle Informationen dazu habe ich auf einer extra Seite zusammengetragen. Schau mal rein!

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2 Gedanken zu “Mit Trinkrucksack auf Mountainbike Tour

  1. Hallo Leute,

    ich suche nach einem Trinkrucksack fuer’s Windurfen und konnte auf eurer seite nichts finden, das dazu oder zu Trinkrucksaecken fuer Wassersportarten tipps gibt.

    Besonders wichtig waeren dabei, dass der Rucksack Salzwasser vertraegt, nicht kaputt geht, wenn man mit hoeherer Geschwindigkeit ins Wasser faellt (50 km/h sind bei gutem Wind leicht zu erreichen), nicht voll Wasser laeuft und dadurch schwer wird, wenn man mal ins Wasser gefallen ist und das Mundstueck schnell und einfach zu erreichen ist, da man in der Regel beide Haende am Segel / Wassersportgeraet haben muss um die Balance zu halten. Sollte der Trinkrucksack ein Handy- oder Schluesselfach haben, muss das natuerlich bis auf 1m Wassertiefe absolut dicht sein.

    Sobald man im Salzwasser ist hat man automatisch das Salz im Mund – ein Schluck frisches Wasser ist da ab und zu absolut notwendig.

    Welche Trinkrucksaecke koennt ihr dazu empfehlen?

    • Hi Andreas,

      wie bereits per Mail geschrieben, habe ich leider keine Erfahrung mit Trinkrucksäcken beim Windsurfen. Ich hoffe aber, dass vielleicht ein anderer Besucher einen guten Tipp für Dich hat!

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